VDA 6.3 Prozessaudit

VDA 6.3 Prozessaudits digital durchführen

Das Prozessaudit VDA 6.3 wurde vom Verband der Automobilindustrie e.V. für Automobilhersteller und ihre Zulieferer entwickelt, um die Qualität aufrecht zu halten und Unternehmensabläufe zu optimieren. Die digitale App firstaudit hilft dabei, diese Audits durchzuführen.

Welche Ziele verfolgen Prozessaudit nach VDA 6.3?

Beim VDA 6.3 handelt es sich um Qualitätsstandards der deutschen Automobilindustrie. Sie geben vor, wie ein Prozessaudit für die Entstehung von Produkten und Dienstleistungen, die Serienproduktion sowie die Dienstleistungserbringung durchgeführt werden soll. Auf diese Weise bietet VDA 6.3 einen Leitfaden zur Bewertung der Serien- und Dienstleistungsprozesse der Automobilzuliefererindustrie.

Was spricht für die Durchführung?

Fast alle Automobilhersteller erwarten mittlerweile, dass ihre Zulieferer nach VDA 6.3 auditieren. Folglich sollten Lieferanten sich mit Prozessaudits auseinandersetzen, um den Ausschreibungskriterien für Bezugsunternehmen gerecht zu werden. Zum anderen dienen Prozessaudits auch intern, um Qualitätsstandards zu prüfen. Auf diese Weise lassen sich Schwachstellen in Unternehmensabläufe finden. Dementsprechend können Betriebe eigene Prozesse verbessern, um Kosten zu sparen und die Produktqualität stetig zu optimieren. Nicht zuletzt steigt dadurch auch die Kundenzufriedenheit.

Die Schritte eines Audits

Ein Prozessaudit nach VDA 6.3 läuft in folgenden Etappen ab: Zunächst planen die Verantwortlichen das Audit. Dabei legen sie fest, in welchem zeitlichen Rahmen das Vorhaben stattfindet. Zudem werden Schwerpunkte vereinbart, auf die der Fokus des Audits liegt. Darüber hinaus wird vereinbart, welcher Auditor für die Durchführung verantwortlich ist. Außerdem wird im Zuge der Vorbereitungen ein Auditplan inklusive Fragebögen und Checklisten erstellt. Die digitale App firstaudit hilft dabei, alle Punkte dieses Plans bereitzustellen. Im Anschluss kann der Auditor dank der App, ausgestattet mit einem Smartphone oder einem Tablet, durch die entsprechende Abteilungen des Unternehmens gehen. Vor Ort kann er nach den Bewertungskriterien alle Prozesse prüfen und die Daten innerhalb der App erfassen. Ein großer Vorteil: Auf diese Weise muss sich der Auditor nicht mit lästigem Papierkram befassen, sondern kann Informationen intuitiv und einfach in der App festhalten.

Ergebnisse und Nachbereitung

Die Analyse und Auswertung läuft automatisch ab. Folglich spart sich der Auditor die Zeit für die Nachbereitung. Umso schneller gelangt er an das Ziel des Prozessaudits. Denn die Ergebnisse decken Verbesserungspotentiale und Schwachstellen auf. Im letzten Schritt besprechen alle Beteiligten die Resultate des Audits. Daraufhin werden Maßnahmen beschlossen, um die Prozesse zu optimieren und Schwachstellen zu beheben.

Bild: Adobe Stock – Copyright-Hinweis: © Nataliya Hora – stock.adobe.com